EIN RÜCKBLICK AUFS JAHRESFEST
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Nach langen Vorbereitungen war es am 29. März dann soweit: Das Jahresfest konnte beginnen! Um 15 Uhr wurden die Türen zum Veranstaltungsraum in Effretikon geöffnet und die ersten Besuchenden strömten herein.
Es stand ein leckeres Kuchenbuffet bereit, es gab kenianische Köstlichkeiten, einen afrikanischen Markt und viele Stellwände mit interessanten Fakten und Projekten.
Der Raum war passend zum diesjährigen Motto "Ein Tropfen auf den heissen Stein?"dekoriert. Kleine essbare Steinchen lagen an den Plätzen für alle Gäste bereit, Wassertropfen und grosse Steine schmückten die Bühne.
Um 15:30 Uhr begann dann eine Präsentation, bei welcher sich das Motto des Anlasses wie ein roter Faden durchzog. Im Vorfeld haben wir uns viel Gedanken dazu gemacht, was dieses Sprichwort mit unserer Arbeit zu tun hat. Bei dieser Auseinandersetzung las ich im Internet, dass man damit meint, dass eine Massnahme oder Hilfe viel zu gering ist, um ein Problem zu lösen. Die Wirkung ist vernachlässigbar, da der Tropfen auf dem heissen Stein sofort verdampft, ohne das Ganze abzukühlen. Es beschreibt eine unzureichende, wirkungslose oder zu kleine Unterstützung.
Interessanterweise stand da aber auch das Gegenteil des Zitats, welches lautete:
„Steter Tropfen höhlt den Stein“ . Dies wiederum bedeutet, dass durch Beharrlichkeit, Geduld und kontinuierliches Handeln etwas gelingen kann, selbst wenn ein Ziel unerreichbar scheint. Kleine, wiederholte Anstrengungen können langfristig große Veränderungen bewirken.
Ja und wo zwischen diesen Zitaten befinden wir uns als GOA Schweiz? Ist unsere Arbeit wirklich nur ein Tropfen auf den heissen Stein oder können unsere stetigen, kleinen Unterstützungstropfen mit der Zeit doch viel bewirken? Dies zu beantworten, wurde den Gästen überlassen, die sich während der Präsentation anhand von verschiedenen Erzählungen und Erlebnissen dazu eine Meinung bilden konnten.
Zwischen Interviews und Bildern wurde das Video gezeigt, welches ihr bereits auf dem Blog vorgefunden habt, und auch Aktivitäten wie Schätzfragen und Spiele rundeten den Rahmen ab. Zudem wurde ein sehr passendes Gedicht zum Thema vorgestellt.
In den kommenden Tagen möchte ich euch dieses sehr berührende Gedicht dann auch noch hier auf dem Blog vorstellen. Es ist ein Gedicht, welches ein langjähriger GOA-Unterstützer zu diesem Thema geschrieben hat und ich bin sicher, es wird auch euch inspirieren.
Zum Schluss gab es dann die Möglichkeit, bei noch mehr Kuchen und gemütlicher Gemeinschaft noch ein bisschen zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zudem gab es zwei Möglichkeiten, wie die die Besuchenden gleich einen weiteren Unterstützungstropfen für die Projekte in Kenia beisteuern konnten. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten, damit auch alle, die nicht am Anlass mit dabei sein konnten, noch teilhaben können:
«Werde ein Hilfskolibri!»
Sende uns deine Emailadresse und wir werden dir einige Möglichkeiten zusenden, wie du mit deiner Zeit dazu beitragen kannst, GOA Schweiz zu unterstützen und bekannter zu machen.
«Investiere in reale Steine»
Im Sprichwort geht es um Steine im übertragenen Sinn. Doch unsere Kinderheime sind aus realen Steinen gebaut. Diese Steine und auch der Rest der Infrastruktur muss gepflegt und gwartet werden, damit die Wirkung dieser Gebäude noch lange anhält. So kannst du in diese Gebäude investieren:
Oben siehst du einige Steine mit aktuellen Rennovationsarbeiten oder Bauarbeiten aus den Kinderheimen. Diese und noch viele mehr waren am Jahresfest aufgehängt. Die Besuchenden konnten dann einen diese Steine mitnehmen mit dem Ziel, dieses Projekt zu finanzieren. Die Steine auf dem Foto oben sind noch übrig. Wenn du eines dieser Projekte ermöglichen möchtest, indem du dafür an deinem Geburtstag sammelst, das Anliegen mit Freunden auf Social Media teilst oder du sonst eine Idee verfolgst, wie dieser Betrag zusammenkommen könnte, dann darfst du gerne ein Projekt auswählen. Schreibe uns auf email hidden; JavaScript is required welches Projekt du ausgesucht hast und sende uns den Betrag zu, sobald er zusammengekommen ist. Es würde uns freuen, wenn unsere Infrastruktur bald wieder in Schuss wäre.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, das Jahresfest zu organisieren, bei allen die gekommen sind und bei allen, die immer wieder auf ihre Art und Weise ein Tropfen dazu beitragen, dass unsere Arbeit in Kenia gelingen darf. Vielen Dank euch allen!