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ERFOLGSGESCHICHTEN AUS KENIA: VON HOFFNUNGSLOSER ARMUT AN DIE UNI

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Liebe Freunde Dieser elegant gekleidete junge Mann macht kaum mehr den Anschein, aus armen und beinahe hoffnungslosen Verhältnissen zu stammen. Als kleiner Junge in Nyandarua County, Zentralkenia, wünschte sich Joseph Kamotho wie alle andere eine bessere Zukunft, auf die er stolz sein könnte. Er wollte zusammen mit seinen Altersgenossen die Schule beginnen, doch leider waren seine Eltern nicht in der Lage, die Gebühren zu bezahlen. Tagtäglich blickte er wehmütig seinen Kollegen auf dem Heimweg von der Schule zu, während er zu Hause arbeiten musste. Mit der Zeit verblassten seine Träume und auch die Hoffnung, eines Tages eine respektierte Person zu werden, rückte in den Hingergrund. [caption id="attachment_11087" align="alignnone" width="372"] Joseph Kamotho, angehender Agrar- und Ernährungswissenschaftler[/caption] Obwohl er nicht stark gläubig war, sendete er manchmal ein Gebet zu Gott, dass doch seine Hoffnung wieder aufblühen möge – aber dies vergass er oft rasch wieder, da sich über lange Zeit keine offensichtliche Veränderung zeigte. Allerdings war zu Josephs Erstaunen Gott die ganze Zeit daran, an seiner hoffnungsvollen Zukunft zu arbeiten – und führte ihn eines Tages zu einer Begegnung mit Bischof David Thagana, den Joseph heute seinen „geliebten Vater“ nennt. Der Bischof nahm ihn ins Tumaini-Waisenhaus auf, wo Jospeh ein neues Zuhause mit vielen Geschwistern erhielt, die alle von der Vision und Leidenschaft der von Bischof Thagana geleiteten Kirche ermutigt und mit Hoffnung erfüllt wurden. Heute sagt Joseph überzeugt, dass Gottes Wege die besten sind. Plötzlich bewegte sich alles sehr schnell in seinem Leben. Er durfte zur Schule gehen, da Gott das Waisenhaus mit genügend Nahrung und finanziellen Mitteln für die Schulgebühren versorgte. Joseph wurde zu einem fleissigen, klugen Schüler, der an eine gute Sekundar- und Mittelschule weiter gehen durfte. In dieser Zeit wuchs das von Bischof Thagana mit Liebe genährte Waisenhaus auch stetig an und die Schüler erlebten, wie Gott immer für sie sorgte. GOA gab Joseph die Zusage, dass er so lange unterstützt würde, bis er seine Träume verwirklichte. Durch Gebete, Gehorsam, Demut und Respekt schaffte es Joseph dann auch sich für ein Hochschulstudium in Agribusiness (Agrar- und Ernährungswissenschaft) zu qualifizieren. Heute steht der Junge, der einst keine Hoffnung für sein Leben sah, nur noch zwei Semester vor seinem Bachelorabschluss. Er bedankt sich von ganzem Herzen bei ganz GOA, und sieht sich sehr mit der Kirche und Organisation verbunden. [caption id="attachment_11090" align="alignnone" width="480"] Joseph als geschätzter Gast an der kenianischen Hochzeit von Rebekka & Patric[/caption] Eine Erfolgsgeschichte wie diese schenkt auch unseren Herzen hier in der Schweiz Hoffnung, dass wir durch scheinbar kleine Beiträge etwas viel Grösseres bewirken können als wir vielleicht zu hoffen wagen. Auch wir sind dankbar für diese wunderbare Möglichkeit und danken allen Spendern und Helfern für die treue Unterstützung. Das GOA-Schweiz-Team
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