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LEBENSMITTELVERSORGUNG TROTZ HOHER BENZINPREISE

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In Kenia fanden in den letzten Tagen erste Streiks gegen die hohen Benzinpreise statt. Diese treiben nämlich nicht nur die Kosten für Fortbewegungsmittel sondern auch für Nahrungsmittel in die Höhe. Um zu verhindern, dass unsere Kinderheime deswegen von ihrem monatlichen Budget nicht mehr genug Essen kaufen können, hat sich ein Ehepaar aus der Schweiz auf unglaubliche Weise eingesetzt.

Die Lebensmittelpreise steigen in Kenia aktuell täglich. Dafür verantwortlich sind die hohen Benzinpreise. Schon in wenigen Wochen wird das normale monatliche Budget der Kinderheime nicht mehr ausreichen, um genügend Nahrungsmittel für alle Kinder zu kaufen, wenn die Preise weiterhin so steigen. Deshalb hat sich ein Ehepaar aus der Schweiz erkundigt, ob man denn nicht einige unverderbliche Nahrungsmittel bereits auf Vorrat einkaufen könnte um sie noch zum günstigeren Preis zu erhalten. Bei GOA Kenya stiess die Idee auf offene Ohren, doch woher das Geld nehmen um für alle Kinderheime eine solche Nahrungsmittelreserve aufzubauen, wenn es finanziell gerade so von Monat zu Monat aufgeht? Das leuchtete ein, und so beschloss das Ehepaar, nicht nur die gute Idee sondern auch gleich noch Finanzen für dieses Vorhaben beizusteuern. Dank ihnen konnten nun alle Kinderheime mit einer Reserve von unverderblichen Lebensmitteln für vier Monate ausgestattet werden.

GOA Kenya ist so unglaublich dankbar für diese Unterstützung und für die Sicherheit, dass in den kommenden Monaten niemand in unseren Kinderheimen aufgrund der Teuerungen hungern muss.

Es wird gehofft, dass sich die Weltlage bis zum Verbrauch der Reserve wieder etwas entspannt hat oder auch Lösungen gefunden werden konnten wie die Mehrkosten in den Heimen in Zukunft gedeckt werden können.

Herzlichen Dank liebe Spender, ihr habt die Kinder und Mitarbeitenden in den Heimen erkennen lassen, dass sie auch in schwierigen Zeiten versorgt und getragen werden.